NIKE, Inc. setzt sich für Inklusion am Arbeitsplatz ein und behält dabei auch seine Produktionsstätten im Blick.
Recherche hat ergeben, dass Mitarbeiter:innen, die ihren Arbeitsplatz als fair und inklusiv wahrnehmen, mindestens doppelt so motiviert sind, bei der Arbeit ihr Bestes zu geben. Das führt zu besserer Arbeitsmoral, stärkeren Mitarbeiterbindungen, höherer Produktivität und größeren Innovationen.* Dennoch gibt es in fast jeder Branche eine Schieflage hinsichtlich der Geschlechter – auch innerhalb der Schuh- und Bekleidungsproduktion. Über 70 % der Belegschaft der strategischen Lieferbetriebe** sind Frauen. Allerdings sind Frauen in Führungspositionen auf allen Ebenen stark unterrepräsentiert. NIKE, Inc. arbeitet seit über einem Jahrzehnt mit strategischen Lieferbetrieben zusammen, um die Entwicklung und den Aufstieg von Frauen in ihren Arbeitsplätzen zu fördern und die Lücke zu schließen. Im FY25 haben 99 % unserer Zulieferer die Voraussetzungen für einen geschlechtsinklusiveren Arbeitsplatz erfüllt.
In Zukunft möchte NIKE, Inc. die Lieferkette weiterhin in Bezug auf geschlechtliche Gleichstellung im Blick behalten und Arbeitsplätze schaffen, an denen Mitarbeiter:innen sich wohl fühlen und weiterentwickeln können. Im Rahmen dieser Vision möchten wir die Zusammenarbeit mit anderen Lieferbetrieben erweitern. Dabei soll mehr Fokus auf eine geschlechtsinklusivere Umgebung, inklusivere Führungspositionen und eine fortlaufende Zusammenarbeit gelegt werden, um die Auswirkung auf die Industrie voranzutreiben.
*McKinsey & Company, "Women in the Workplace 2025", 9. Dezember 2025
**Strategische Lieferbetriebe: Strategische Lieferbetriebe von Fertigerzeugnissen; Lieferbetriebe, die etwa 80 % der gesamten Schuh- und Bekleidungsherstellung ausmachen.

Um die Inklusion aller Geschlechter voranzutreiben, müssen die strategischen Lieferbetriebe umfassende Richtlinien und effektive Praktiken einführen und umsetzen. Ihren Fortschritt und ihre Performance messen wir mit unserem Self-Diagnostic Tool (SDT), das wir mit dem International Center for Research on Women entwickelt haben. Lieferbetriebe müssen den SDT-Prozess jährlich durchführen. Wir analysieren 10 Bereiche, die einen starken Einfluss auf ein geschlechtsinklusives Umfeld in der Schuh- und Bekleidungsbranche haben. Dazu zählen die Stimmen unserer Mitarbeiter:innen in Bezug auf geschlechtsspezifische Gewalt und Belästigung, Pflegeunterstützung, Personalanwerbung und -einstellung und berufliche Weiterentwicklung und Förderung von Fertigkeiten.
Zwischen dem FY21 und dem FY25 hat sich der durchschnittliche Score des SDT um 55 % verbessert. (31 Prozentpunkte in fünf Jahren; von 56 % im FY21 zu 87 % im FY25.)
Wir untersuchen auch einige wichtige Faktoren. Beispielsweise haben wir uns für gleichen Lohn bei gleicher Arbeit, zugängliche Beschwerdemechanismen in verschiedenen Sprachen und für eine Antidiskriminierungs-Richtlinie eingesetzt. Im FY25 haben 100 % der strategischen Lieferbetriebe alle wichtigen Faktoren umgesetzt.
Wir konzentrieren uns weiterhin darauf, strategische Lieferbetriebe bei der Verbesserung ihrer Geschlechterrichtlinien zu unterstützen. Dazu stellen wir datenbasierte Informationen, Maßstäbe und Entwicklungsprogramme zur Verfügung, damit sie die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter:innen – auch die der Frauen – besser verstehen und erfüllen können. Im FY24 und im FY25 haben die Lieferbetriebe vermehrt das Wissen aus den Selbstanalysen, Trainingseinheiten und Beratungsprogrammen genutzt, um den Bedürfnissen ihrer Mitarbeiter:innen besser gerecht zu werden. Zu ihren Maßnahmen gehörten unter anderem Trainingsprogramme für Eltern und Kurse zum Umgang mit Finanzen.
Trainingsprogramme für Lieferbetriebe
NIKE, Inc. hat in den letzten Jahren gemeinsam mit Gender-Expert:innen von CARE Impact Partners und der International Finance Corporation (IFC) Ressourcen zum Aufbau von Kapazitäten in Betriebe in verschiedenen Ländern gebracht. CARE Impact Partners hat gemeinsam mit den strategischen Lieferbetrieben von NIKE Eins-zu-Eins-Beratungen abgehalten, um Bedenken besser verstehen und Bereiche mit Verbesserungspotenzial ausmachen zu können. IFC hat Schulungen angeboten, damit Betriebe besser an ihren Zielen zur geschlechtlichen Gleichbehandlung arbeiten konnten. Seit dem FY23 haben 100 % aller strategischen Lieferbetriebe von NIKE Repräsentationsziele gesetzt und bieten gezieltere Unterstützung für Mitarbeiter:innen an, besonders bei der Personaleinstellung, Beförderung und der Unterstützung erwerbstätiger Eltern.
Women’s Leadership Accelerator Program
Wir unterstützen inklusive Repräsentation in unseren Herstellungsbetrieben für Fertigprodukte im Rahmen des Women’s Leadership Accelerator Program. Dieses Programm schließt beispielsweise kulturell und beruflich relevante Trainings ein, in denen Frauen ihre Führungskompetenzen weiterentwickeln können. Das Accelerator Program wurde in Partnerschaft mit der International Finance Corporation (IFC) und dem Mekong Development Research Institute in Vietnam entwickelt.
Ursprünglich wurde das Women’s Leadership Accelerator Program 2023 in Vietnam gestartet, da NIKE dort den Großteil seiner Produkte herstellt. 2024 haben wir das Programm nach Indonesien, unser zweitgrößtes Herstellungsland, ausgeweitet, um eine noch größere Wirkung zu erzielen.