Wie wird man zum besten 1v1 Hooper der Welt?


- 10.9.2026
Am 29. August nahmen 16 junge Hoopers aus der ganzen Welt in Shanghai an den The One Finals der Jordan Brand teil. Sie alle haben sich in den regionalen Qualifikations- und Halbfinalrunden in Direktduellen gegen Hunderte junger Basketballspieler:innen durchgesetzt, um zu den besten acht Jungs und acht Mädchen zu gehören.
Keine Mitspieler:innen, keine Auswechslungen, kein Teamspirit. The One kann sich nur nennen, wer sich in 1v1-Battles gegen alle Gegner:innen durchsetzt. Mit dabei: Legenden wie Jayson Tatum, Paolo Banchero, Stephon Castle, Jared McCain, Guo Ailun, Li Tianrong, G.E.M., Jackson Wang, Asen und weitere Jordan Family Member. Sie alle feuerten die nächste Generation an, die auf dem Court ihr Spiel für sich sprechen ließ.
Hier ein paar Impressionen des Turniers:

Dramatik. Nachthimmel. Neonlichter. Eine einmalige Skyline und ein unvergleichliches Event. Wo Hoopers zu Champions werden.

Für diese Basketballspieler:innen im Alter von 14 bis 18 Jahren fand das lange Warten endlich ein Ende. Das Warten, erwachsen zu werden, das Warten auf eine Chance, das Warten, entdeckt zu werden. Bei The One konnten sie sich unter Beweis stellen.

Wenige Minuten vor Spielbeginn begann es zu regnen.

Der Tag wurde zur Nacht. Der Court erstrahlte in Rot. Die Spannung war deutlich spürbar.

"Lasst diese Woche, an diesem Event nichts auf dem Court liegen. Natürlich kann nur eine Person gewinnen, aber allein das Wissen, dass man alles gegeben hat, ist meiner Meinung nach schon eine beachtliche Leistung."
Jayson Tatum, Spieler bei den Boston Celtics und 6-facher NBA All-Star


Spieler:innen repräsentierten Städte wie New York, Los Angeles, Paris, Madrid, Tokyo und Peking.

NBA-Spieler Jared McCain war an der Seitenlinie voll mit dabei.
"Es ist unfassbar. Diese Kids haben eine riesige Plattform hier. Und ich kann mit dabei sein, ihnen zusehen, sie kennenlernen. Wir essen gemeinsam, unterhalten uns, tauschen uns aus. Als Jugendlicher hätte ich das hier so richtig gefeiert."
Jared McCain, Spieler bei den Oklahoma City Thunder und Five-Star Recruit

Der 18-jährige Gong Juntong aus Peking spielte ein starkes, körperbetontes Spiel, das kaum verteidigt werden konnte.

Juntongs körperbetontes Spiel – seit jeher ein Markenzeichen großer chinesischer Spieler –sowie seine präzisen Freiwürfe und seine Fußarbeit in der Zone sicherten ihm einen Platz im Finale.

Die 17-jährige Aina Hinojosa diktierte von Beginn an das Tempo ihrer Spiele. Mit ihrer Leichtfüßigkeit und entschlossenen Angriffen überzeugte sie durch Schnelligkeit, Druck und eine felsenfeste Abwehr.

Die 17-jährige Racky Camara setzte im Finale gegen Hinojosa stark ihren Körper ein. Sie wehrte sich mit Blocks gegen Angriffe und konnte von der Dreipunktelinie aus mithalten. Doch die Fußarbeit von Hinojosa war schlicht zu stark.

Hinojosa gewann das Finale der Mädchen mit 17:9 und wurde damit The One. Die Madrileña überzeugte mit ihrer Beinarbeit, ihrem Tempo und ihrem unvergesslichen Spiel. Sie feierte ihr Debüt auf der internationalen Bühne unter Tränen.
"Ich kannte mich hier aus. Ich wusste, wie ich hier auftreten musste. Ich habe den Boden, den Rhythmus und den Druck genau studiert."
Aina Hinojosa, Jordan Brand The One Champion


Das erste Spiel des 18-jährigen Jalen Mehu war gegen den 17-jährigen Wu Yuhang: die wohl spannendste Partie des Turniers.

Nach der regulären Spielzeit stand es unentschieden. In der Verlängerung setzte sich Mehu durch.

Im Halbfinale der Jungs traf Mehu auf den 18-jährigen Carter Brown – NYC gegen LA. Für Mehu fühlte sich das Spiel bereits wie ein Finale an. Er trat dominant auf und entschied das Match-up für sich.
"Ich wusste, dass ich gewinnen würde. Ich bin nicht bis hierhergekommen, um zu verlieren."
Jalen Mehu, Jordan Brand The One Champion

Mehu spielte im Halbfinale seine Explosivität, Schnelligkeit und Abschlussstärke unter dem Korb voll aus. Brown setzte seine Größe und Reichweite ein, um Chancen zu kreieren, doch Mehu dominierte den Court und holte sich den Sieg.

Auch in seinem letzten Duell gegen Gong Juntong ließ Jalen Mehu nie nach. Seine Fußarbeit, Sprungkraft und Angriffsstärke sicherten ihm den Titel.

"Ich wusste, dass ich gewinnen würde", so Mehu. "Ich bin nicht bis hierhergekommen, um zu verlieren."


Nach dem Sieg gab ihm seine Mutter eine Umarmung und einen Kuss auf die Wange. Für sie war Jalen schon immer The One.

Es ist eine einzigartige Situation: Niemand kann dir helfen, du bist auf dich allein gestellt bis zur letzten Sekunde. The One wird nur, wer in allen Aspekten des Spiels überzeugt.
